Das Quiz richtig/falsch

Testen Sie Ihre Kenntnisse über gewisse Behauptungen die in der allgemeinen Vorstellung umhergehen…

Nehmen sie ein kleines Stück Papier und schreiben sie die Antworten entsprechend der Nummer der Behauptung und dann…. prüfen sie anhand der unten aufgeführten Antworten.

  1. Es ist für meinen Hund oder meiner Katze gut einmal Junge zu bekommen.
  2. Man muss Hunde nicht waschen, denn dadurch nimmt man Ihnen den Hautschutz
  3. Mein Bobtail wird blind, wenn ich ihm die Haare vor den Augen schneide
  4. Schokolade kann meinen Hund töten.
  5. Kaffee gibt meinem Hund ein schönes Fell.
  6. Mein Hund beißt sich im Schwanz also… hat er Würmer im Schwanz.
  7. Man soll ein Geschwulst/Hauttumor nicht punktieren oder anfassen, denn somit erschafft man Krebs
  8. Eine Katze, die aus einem Fenster oder von einem Baum fällt, landet immer auf ihre Pfoten.
  9. Weiße Katzen können einen Sonnenbrand bekommen, der sich zu Hautkrebs entwickeln kann.
  10. Ein Haustier kann depressiv werden.
  11. Hund und Katze sehen nicht farbig
  12. Tierflöhe beißen keine Menschen.
  13. Pferdefleisch ist nicht lecker, denn es enthält zu viel « Feuer »
  14. Alle weißen Katzen sind taub
  15. Die Demodecie (Demodex Milben) kann man nicht pflegen.
  16. Eine Katze streicheln, senkt den Blutdruck
  17. Kipp-Fenster töten regelmäßig Katzen.
      

Antworten:

  1. FALSCH:  Einen Wurf zu haben, ist eine schöne Erfahrung, trägt aber zu keinem gesundheitlichen Nutzen ihres Tieres bei. Man sollte nicht vergessen, dass die Welpen bei guten Herrchen untergebracht werden sollten. Es ist Pflicht sie mit einem elektronischen Chip zu identifizieren. Vor Verkauf oder Weggabe an einem anderen Besitzer müssen sie einen Hundepass besitzen
  2. FALSCH:  Ein normaler Hund MUSS nicht unbedingt gewaschen werden. Ein Hund, der Hautprobleme hat, sollte häufig gewaschen werden. Der zu gebrauchene Shampoo Typ ist auf das Tier abgestimmt, um den Hautgleichgewicht zu respektieren.
  3. FALSCH:  Die Haare vor den Augen haben überhaupt keine Beschützungsrolle. Sie behindern die Sicht und können, aufgrund schlechter Sicht, den Hund misstrauischer sogar ängstlicher machen.
  4. RICHTIG: Substanzen, die Méthylxanthine (Théobromine, Koffein, Theophylline) enthalten sind potenzielles Gift. Theobromine ist in Schokolade, Kakao, Coca Cola und Tee enthalten. Koffein befindet sich in Kaffee, Tee, Schokolade, Coca Cola. Théophylline findet man in Tee und verschiedenen menschlichen und tierischen Medikamenten wieder. Die Dosis, die die Hälfte der Hunde töten (DL50) liegt zwischen  250 et 500mg/kg für Théobromine, 140mg/kg für Koffein. Also Achtung bei Kaffee!
  5. FALSCH:  Purer Glaube !
  6. FALSCH:  Der Hund, der sich im Schwanz beißt, indem er im Kreis nach dem Schwanz greift, hat eine psychische Verstörtheit.
  7. FALSCH:  Im Gegenteil, es ist zu empfehlen mit einer feinen Nadel alle Geschwulste und Hauttumore zu punktieren, um eine Zytologie durchzuführen (Prüfung der durch diese Technik erhaltenen Zellen). Es ist oft möglich, den Ursprung der Masse zu kennen und somit die beste Behandlung zu beraten. Einige Tumore müssen weggeschnitten werden unter Berücksichtigung einer Sicherheitszone (Mastocytome). Es ist daher notwendig das Gewebe vorher zu identifizieren, anderenfalls könnte der Eingriff sich als unnötig und ungenügend herausstellen.
  8. FALSCH:  Eine Katze, die ins Leere fällt, hat manchmal nicht die Zeit sich umzudrehen.
  9. RICHTIG: Eine weiße Katze, einem Menschen mit heller Haut gleichgestellt, ist prädisponiert für einen Hautkrebs. Die weiße Katze weist oft Anzeichen von krebsartigen Verletzungen an den Ohrmuscheln oder Nase auf.  Die ersten Zeichen sind erst Rötungen, kleine Haarverluste, Anschwellungen und danach Krusten und Geschwürbildungen. Medizinische und chirurgische Behandlungen existieren aber bevor es soweit kommt, ….meiden sie die Sonne oder benutzen sie einen Sonnenschutz!
  10. RICHTIG: Die Depression existiert bei den Haustieren. Sie macht sich bemerkbar durch Verhaltensstörung und/oder Hautausschlag. Verschiedene Behandlungen sind möglich. Es geben sogar Tierärzte, die sich darauf spezialisiert haben.
  11. FALSCH:  Die Tiere erkennen Farben denn sie haben die gleichen Zellen wie wir in der Netzhaut. Allerdings ist ihre Farbenwahrnehmung nicht immer der unseren gleich.
  12. FALSCH:  Die Flöhe unserer Tiere (>90% sind Katzenflöhe) beißen die Menschen, wenn sie keine anderen Arten finden, um sich zu ernähren. Vorsicht also wenn sie ohne ihre Tiere von ihrer Reise zurückkehren in einem befallenen Haus! 
  13. FALSCH:  Pferdefleisch ist ein Qualitätsfleisch. Ein Tier kratzt sich nicht, weil es zu viel Fleisch erhält, aber weil es manchmal allergisch auf Proteine reagiert. Hier spricht man nicht von „Feuer“ oder Quantität, sondern eher von Allergien und Ursprung der Proteine.
  14. FALSCH:  Weiße Katzen mit blauen Augen und einige Hunde (wie z.Bsp. Dalmatiner) sind manchmal von Geburt an taub. Es handelt sich hier um eine erbliche Taubheitsform gebunden an die Fell-Gene. Die Analyse eines Tierarztspezialist-Neurologen über hervorgerufenen Hörpotenziale ermöglicht eine sehr frühzeitige Feststellung der Anomalie, denn die Reife des Hörsystems tritt zwischen dem 30. und 40. Tag beim Hund und dem 20. und 30. Tag bei der Katze auf.
  15. FALSCH:  Die Demodecie (Demodex Milben) kann man heilen, aber die Behandlung ist manchmal sehr langwierig (einige Monate). Die Misserfolge kommen oft durch eine falsche Behandlungswahl oder einer nicht ausreichenden Behandlungszeit. Wir empfehlen, eine monatliche mikroskopische Kontrolle, um die Milben zu finden und eine Behandlung bis zu 1 Monat über 2 negativen monatlichen Kontrollen hinaus. Die Demodecie des Ausgewachsenen stellt ein größeres Problem dar, denn sie ist oft mit einer internen Krankheit verknüpft: Produktion oder übermäßige Administration von Kortison, Unterfunktion der Schilddrüse, Tumor... Beim Ausgewachsenen sollte man immer diese unterschwelligen Gründe erforschen.
  16. RICHTIG: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass das Streicheln bei der Katze ihren Blutdruck abschwächt.
  17. RICHTIG: Mehrere Katzen sterben jedes Jahr aufgrund solcher Fenster. Sie verfehlen ihren Sprung und landen in der schrägen Öffnung des Fensters. Meistens bleiben sie stecken, erschöpfen, manchmal brechen sie sich die Wirbelsäule oder weisen Schwellungen am Rückenmark auf oder eine Senkung der Infusion eines Körperteils. Wenn die Zirkulation wieder einsetzt, werden leider Schadstoffe freigegeben, wovon die Wirkungen manchmal katastrophal sind.