Warum mein Haustier sterilisieren?

Für die Weibchen  :

Wenn manchmal ein Wurf erwünscht ist, so sind 2 bis sogar 3 Würfe im Jahr exzessiv. In der Tat, wenn Ihr kleiner Liebling in Freiheit lebt, kann er die Familie um etwa zwanzig weitere Familienmitglieder auf einem Jahr erweitern. Darüber hinaus verbraucht die Hündin oder die Katze ihre Kräfte; außerdem, was soll man mit den ganzen reizenden Babys machen?

Einmal sterilisiert, ist das Weibchen nicht mehr läufig; es gibt keine hormonale Einflüsse mehr.
Die « Casanovas » der Umgebung werden nicht mehr vor Ihrer Türe singen, und Ihre Blumenbeete werden nicht mehr ausgiebig bewässert. Ihr kleiner Schatz ist ruhiger und sucht nicht mehr die "LIEBE" , in dem er ausreißt.
Es wird keinen « Milchanstieg » oder eine « nervöse Schwangerschaft » mehr aufweisen. Besser noch ! Kein Eierstocktumorrisiko, oder eine Metritis ( Infektion der Gebärmutter) und eine sehr wichtige Verminderung des Brusttumorrisikos.

Die Sterilisierung ist eine definitive chirurgische Operation. Vorzugsweise wird Sie um den Zeitpunkt der Pubertät  gemacht. Sie besteht darin, die Eierstöcke zu entfernen (Ovarektomie) und manchmal auch die Gebärmutter (Ovario Hysterektomie).

Hormonale Alternativen können vorgeschlagen werden, aber sie können nicht als definitive Verhütung vorgeschlagen werden auf Sicht mit den zu rechnenden Risiken.

Für die Männchen  :

Auch wenn die Babys weniger das Problem sind, da sie normalerweise irgendwo anders sind (außer Sie sind auch Besitzer des Muttertieres), ist das Weglaufen und somit das Unfallrisiko erhöht.
Außerdem hat Ihr « Casanova », der schließlich der Schönste und Stärkste ist, die Tendenz, dieses den anderen sicherlich wissen zu lassen! Sie riskieren somit, daß Ihr Liebster, natürlich der „Gewinner“, mit Verletzungen nach Hause kommt. Seine Agressivität könnte sich steigern oder schlimmer noch, sich auf Ihre kleine zweibeinige Familie richten !

Dahingegen, wenn Ihr Haustier nicht mehr unter hormonalem Einfluß steht, werden die urinalen Markierungen stark reduziert, sowohl innen wie auch draußen. Er wird ruhiger sein, aber er strebt dazu, auch an Gewicht zuzunehmen, ein kleines Problem, daß in den meisten Fällen jedoch zu managen ist, denn die Lust zum Spiel und zum Spazierengehen wird dadurch nicht vermindert!

Bemerkung: ein kastrierter Kater lebt in der Regel länger als einer der es nicht ist!

Aus medizinischer Sicht riskiert er weder einen Hodentumor noch eine Hyperplasie der Prostata (Hund). Außerdem hat man eine deutliche Verminderung der vielen Prostata- und perianale Tumore (Hund) festgestellt, wie die Circumanalome..

Die Sterilisierung ist eine definitive chirurgische Operation. Sie wird vorzugsweise um den Zeitpunkt der Pubertät  gemacht. Sie besteht darin, die Hoden zu entfernen.
Eine provisorische Verminderung der sexuellen Aktivitäten kann durch hormonale Spritzen oder Implantate erfolgen, aber diese Techniken sind für besondere Fälle reserviert!

Ideal ist es, dieses Thema und Ihre Fragen hierzu bei Ihren ersten Besuchen mit Ihrem Tier (Hund, Katze, Frettchen…Weibchen oder Männchen) beim Tierarzt  zu stellen.